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Messe-Rundgang der Jungen Union Wertheim

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Am letzten Messe-Sonntag traf sich die Junge Union Wertheim zu einem Rundgang über die Michaelismesse in Wertheim.

Die stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union, Juliane Langguth, war begeistert über die zahlreichen Besucher der Messe und der Innenstadt. „Es ist schön, am Wochenende in seine Heimat zukommen und eine derartig große Anzahl an Menschen zu sehen“, so Langguth. Alle stimmten ein und man war sich einig, dass die Michaelismesse das Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt Wertheim im Herbst ist.

Natürlich wurde auch die Flüchtlingssituation in Wertheim diskutiert. Der Vorsitzende der Jungen Union, Stefan Kempf, lobte ausdrücklich das Ehrenamt. „Ich ziehe den Hut vor all den freiwilligen Helfern. Ohne die zahlreichen Freiwilligen wäre es nicht möglich gewesen so kurzfristig zu reagieren und den Flüchtlingen eine menschenwürdige Unterkunft zu bieten. Das kann nicht häufig genug gesagt werden“, so Kempf weiter.
Auf der einen Seite gibt es glücklicherweise ein großes Bürgerschaftliches Engagement und viel ehrenamtliche Tätigkeit. Auf der anderen Seite sind aber auch viele Sorgen und Ängste, sowohl der Flüchtlinge, als auch der Bevölkerung, vorhanden. Beiden Seiten gilt es gerecht zu werden. Denn es gibt nicht nur Gut und Böse bzw. Rechts und Links, sondern auch noch sehr viel dazwischen.
„Es sei ein großer Fehler, Bedenken der Bevölkerung zu ignorieren oder weg zu diskutieren, so Axel Wältz, und weiter „Viele Bürger fühlten sich momentan von der Politik nicht vertreten. Dies würde nur Parteien stärken, die eigentlich keiner in den Parlamenten haben möchte.“
Auch nicht eingehaltene Zusagen der Grün/Roten Landesregierung, zB. dass es nun doch keine Polizeiwache auf dem Reinhardshof geben solle, erschüttere das Vertrauen. Die Belastungsgrenze auf dem Reinhardshof mit ca. 1000 Flüchtlingen sei nun erreicht.
Insbesondere ist zwischenzeitlich bei vielen Ehrenamtlichen und Hilfsorganisationen die Grenze des Zumutbaren erreicht oder schon überschritten. Eine weitere Belastung von Ehrenamt und Hilfsorganisationen ist nicht verantwortbar. Dringender Handlungs- und Regulierungsbedarf seitens der Bundesregierung ist erforderlich. Der unregulierte Zustrom sollte gebremst und muss kontrolliert werden. Deswegen müsse aktuell auch über Obergrenzen diskutiert werden dürfen. „Einen so unkontrollierten Zustrom verkraftet kein Land dieser Erde“, so Stefan Kempf.
Dauerhaft können die Städte und Gemeinden diesem enormen Druck der wachsenden Flüchtlingszahlen nicht Stand halten, so die klare Aussage der Jungen Union.
Die Kommunen werden mit der notwendigen Anschlussunterbringung und den damit verbundenen räumlichen, personellen und finanziellen Auswirkungen überlastet sein.
Axel Wältz und Stefan Kempf fordern, dass nun in Wertheim schnellstmöglich
ein Projekt im "sozialen Wohnungsbau" angestoßen wird. Bezahlbarer Wohnraum
ist knapp. Dieser müsse aber für die hiesige Bevölkerung und Flüchtlingen in
der Anschlussunterbringung ausstreichend vorhanden sein um soziale Konflikte
zu vermeiden.
Abschließend fordere die JU, dass es selbstverständlich sein müsse, dass sich die Migranten in Deutschland an Recht und Gesetz halten und die Kultur des Gastlandes akzeptieren. Nur so kann Integration erfolgreich gelingen.

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